Über unser Projekt

Die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden von Studierenden im Hochschulbereich geben europaweit zunehmend Anlass zur Sorge. Zunehmende Angstzustände, Stress und emotionale Belastungen beeinträchtigen die Studienleistungen, das Engagement und die allgemeine Lebensqualität der Studierenden.

Gleichzeitig fehlen vielen Hochschulen strukturierte und leicht zugängliche Systeme, um diesen Herausforderungen effektiv zu begegnen. Dieses Projekt schließt diese Lücke mit einem neuen Modell zur Unterstützung der psychischen Gesundheit von Studierenden und Mitarbeitenden. Es kombiniert internetbasierte kognitive Verhaltenstherapie (iCBT), strukturierte Peer-Support-Netzwerke und geschützte, vorurteilsfreie Gesprächsräume. In Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen in ganz Europa stattet CARE + CONNECT Hochschulen mit den notwendigen Instrumenten, Ressourcen und Methoden aus, um langfristige Resilienz, emotionales Wohlbefinden und eine unterstützende akademische Kultur zu fördern.

Wie werden wir die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden der Studierenden unterstützen?

Da Hochschulen eine zentrale Rolle in der akademischen und persönlichen Entwicklung ihrer Studierenden spielen, ist es unerlässlich, dass Hochschulen, Lehrende und Studierende in der Lage sind, psychische Belastungen zu erkennen und angemessene Unterstützung anzubieten.

CARE+CONNECT zielt darauf ab, die psychische Gesundheitsförderung an Hochschulen durch die Kombination digitaler Interventionen mit studentischen Ansätzen zu stärken. Konkret verfolgt das Projekt folgende Ziele:

Verbesserung des Zugangs zu psychologischer Unterstützung für Studierende durch evidenzbasierte digitale Tools

Stärkung der emotionalen Resilienz und des Wohlbefindens der Studierenden

Ausbau der Kompetenzen von Hochschulmitarbeitern und Studierenden, um die psychische Gesundheit auf inklusive und nachhaltige Weise zu fördern

Um dies zu errreichen, werden wir:

  • Entwicklung eines internetbasierten Programms zur kognitiven Verhaltenstherapie (iCBT), das speziell auf die Bedürfnisse von Studierenden zugeschnitten ist.
  • Aufbau strukturierter Peer-Support-Netzwerke für Studierende und Hochschulangehörige zur Förderung von Mentoring, aktivem Zuhören und frühzeitiger Intervention.
  • Einführung von Gesprächscafés als geschützte, von Gleichaltrigen geleitete Räume für offene und vorurteilsfreie Gespräche über psychische Gesundheit.
  • Konzeption und Durchführung von Schulungen für Hochschulangehörige und Studierende zur Stärkung des Bewusstseins für psychische Gesundheit und der entsprechenden Unterstützungskompetenzen.
  • Erstellung eines CARE+CONNECT-Implementierungsleitfadens zur langfristigen Implementierung und Sicherstellung der Nachhaltigkeit des Projektansatzes an Hochschulen.

Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.

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